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Unsere Partnerschulen

Die ASSIST-Privatschulen in den USA

Amerikanische Private High Schools können nur zu ASSIST-Partnern werden, wenn sie zu den 1% der Independent Schools in den USA gehören. Alle Privatschulen im ASSIST-Programm weisen höchste akademische und außerschulische Standards auf und bieten überaus anspruchsvollen Unterricht, der alle Schüler individuell fördert. Die niedrige Anzahl an Schülern pro Klasse trägt zu einer intensiven Lernatmosphäre bei.

Unsere Privatschulen zeichnen sich darüber hinaus durch ein vielseitiges und hochwertiges Angebot an außerschulischen Aktivitäten aus. Jeder Schüler kann sich nach seinen Neigungen und Talenten in sportlichen, künstlerischen, musischen oder sozialen Bereichen voll entfalten.

Die ASSIST Privatschulen legen besonderen Wert auf die Förderung individueller Begabungen, die Vermittlung einer umfassenden und vertieften Allgemeinbildung sowie auf die Entwicklung von Integrationsfähigkeit und Toleranz in einem multikulturellen Umfeld.

Ihr erklärtes Ziel ist die Erziehung zu selbstbewussten, akademisch interessierten, einsatzfreudigen und teamfähigen Schüler-Persönlichkeiten. Unsere Stipendiaten reifen zu ehrgeizigen Sportlern, engagierten Künstler und verlässlichen Freunden, die zu einer lebendigen und dynamischen Schulgemeinschaft beitragen. Jeder, der seine Fähigkeiten voll einsetzt, findet hier im buchstäblichen Sinne die "Schule der unbegrenzten Möglichkeiten".

Fynn, der sein ASSIST-Jahr gerade an der Perkiomen School in Pennsylvania verbringt, fasst es so zusammen:

"Ich habe das Gefühl, diese Schule wurde nach meinen Interessen gebaut, und ich hätte die Leute ausgesucht, die hier mit mir jeden Tag verbringen. Ich fühle mich echt wie zu Hause. In der Schule gibt es immer was zu tun, Langeweile existiert nicht und man hat bei allem immer super viel Spaß."

 

Vorteile unserer ASSIST-Partnerschulen

​Besondere individuelle Förderung

  • Kleine Klassengrößen, von durchschnittlich unter 15 Schülern 
  • Der Unterricht ist sehr anspruchsvoll und die Kurse sind im Seminar-Stil
  • Es wird ein hohes Maß an Leistungsbereitschaft von den Schülern gefordert
  • Sehr gut ausgebildete, engagierte Lehrer

Breites Angebot an Kursen

  • Einige Fächer werden in unterschiedlichen Leistungsstufen angeboten. Dazu gehören: Englisch, Mathematik, Naturwissenschaften, alt- und neusprachliche Fächer
  • Die Kurswahl ist sehr individuell und an das jeweilige Leistungsniveau angepasst
  • Es gibt zahlreiche zusätzliche Kurse: z.B. Fotografie, Theater, Film, Kunst, Orchester, Kammermusik, aber auch ausgefallenere Kurse wie z.B. Robotics, Astronomie, Design, Creative Writing etc.
  • Es gibt viele unterschiedliche Schul-Clubs: z.B. International Club, Schach Club, Film Club, Jahrbuch Club, Tanz Club, Model UN Club etc.

Exzellent ausgestattete und schöne Schulgelände

  • Sportanlagen für viele Sportarten
  • Schuleigene Bibliothek
  • Speisesaal für die gemeinsamen Mahlzeiten aller Schüler
  • Kunsträume, naturwissenschaftliche Labore, Theater, Probenräume für Musiker, Computerräume etc.

So lebst du an einer Private High School

Dein Schulalltag an einer amerikanschen Private High School läuft ein wenig anders, als auf den meisten deutschen Schulen. Die Klassen sind wesentlich kleiner und der Zusammenhalt zwischen den Schülern ist stark. Der „School Spirit“ ist sehr ausgeprägt, d. h. die Schüler sind stolz auf einander, auf ihre Schule und identifizieren sich mit ihr. Viele Schüler übernehmen im Sinne dieses Gemeinschaftsgefühls freiwillige Aufgaben, sogenannte Community Services, um aktiv am Schulleben mitzuwirken.

Private Highschools

Auch an deutschen Schulen gibt es AGs und Gruppen, die sich nach der Schule zu gemeinsamen Aktivitäten treffen. An amerikanischen Privatschulen hat das außerschulische Engagement jedoch viel größere Bedeutung. Die Schulen bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten an, z.B. Reiten, Golf, Fotografie, Malerei, Tanz und Schach. Sie organisieren Turniere und Wettkämpfe – auch am Wochenende. Vor allem die verschiedenen Schulfeste und Ausflüge werden dich freuen. Homecoming, Parties, Camping-Trips, Theaterbesuche, Konzerte und gemeinsame Shopping Trips stehen auf dem Programm. An Private High Schools wird immer viel geboten. Langeweile kommt hier nie auf!

Alle ASSIST-Privatschulen sind Ganztagsschulen. Du lernst also tagsüber mit deinen Mitschülern, triffst dich abends in Clubs und Gruppen und bist auch häufig am Wochenende mit ihnen zusammen. Neue Schüler werden dementsprechend sehr schnell integriert. Auch das ist ein Grund dafür, dass der Zusammenhalt der Schulgemeinschaft dort so stark ist. 

Wiedereingliederung in das deutsche Schulsystem

Unsere Partnerschulen haben alle ein sehr hohes akademisches Niveau, weshalb du keine Probleme haben solltest, dich wieder in das deutsche Schulsystem einzugliedern. Durch eine gut geplante und sinnvolle Auswahl aus dem weitgefächerten Kursangebot der Schulen, kannst du in der Regel die 10. Klasse hier in Deutschland überspringen.

Wenn du an einer Schule bist, die G9 praktiziert, du also nach 13 Jahren Abitur machst, kann auch die 11. Klasse übersprungen werden. Da die 11. Jahrgangsstufe auf G8-Schulen zur Qualifikationsphase gehört, kannst du sie dort normalerweise nicht überspringen. 

In jedem Fall ist es sinnvoll, deinen Auslandsaufenthalt im Vorfeld mit deiner Schulleitung in Deutschland abzustimmen.

Internat oder Tagesschule

Die Mehrheit der ASSIST Privatschulen sind Internate, sogenannte Boarding Schools. ASSIST hat aber auch Day Schools, also Tagesschulen, im Programm.

Dein Tagesablauf bleibt aber ziemlich ähnlich, egal ob an einem Internat oder einer Tagesschule, da beide Ganztagsschulen sind und sich auch die außerschulischen Aktivitäten auf dem Campus abspielen. Nur die Abendgestaltung ist bei Boardings Schools und Day Schools unterschiedlich.

Tagesschule
Als Tagesschüler lebst du in einer amerikanischen Gastfamilie, die ASSIST zusammen mit deiner Schule mit großer Sorgfalt nach strengen Kriterien aussucht. Deine Gastfamilie erhält für deine Aufnahme kein Geld. Sie nimmt dich aus Gastfreundschaft und aus Engagement für deine Schule und für interkulturellen Austausch auf. Du wohnst bei ihr, isst dort und machst am Wochenende immer wieder gemeinsame Ausflüge. Auch die Ferien verbringst du zusammen mit ihr. Kein Wunder also, dass viele ASSIST-Stipendiaten lebenslange Freundschaften zu ihrer amerikanischen Gastfamilie entwickeln!

Internat
Als Internatsschüler lebst du vor allem auf dem Campus. Du teilst dir ein Zimmer mit einem Mitbewohner, deinem Roommate, im Wohngebäude, dem Dormitory. In diesen „Dorms“ – so werden die Internatswohngebäude gern genannt – lebst du in einer Gemeinschaft mit anderen Schülerinnen und Schülern und den sogenannten Dorm Parents. Sie sind entweder Lehrer oder Angestellte der Schule, die dich betreuen und für dich verantwortlich sind.

Deine Mahlzeiten nimmst du im Speisesaal, der Dining Hall, ein.

Die Ferien verbringst du dann in einer amerikanischen Familie. Die meisten Schüler erhalten Einladungen von ihren amerikanischen Schulfreunden und verbringen die Ferien zusammen mit deren Familien. Bei einigen Internaten gibt es auch sogenannte „Home Stay Families“. Das sind Familien, die ebenfalls Kinder an der Schule haben und die aus Gastfreundschaft sehr gerne Austauschschüler in den Ferien aufnehmen.

07:00 – 07:55  Frühstück
08:00 – 12:25 Unterricht
12:30 – 13:10 Lunch
13:15 – 15:30 Unterricht
15:30 – 17:30 Außerschulische Aktivitäten: Sport, Orchester, Theater etc.
18:00 – 19:00 Dinner
20:00 – 22:00 Study Hall
(Hausaufgaben im Zimmer oder in der Bibliothek)
22:00 Check-in im Dorm
23:00 Lights out
Aufbau des Schuljahres

Das Schuljahr in den USA ist in der Regel in drei Terms (seltener in zwei Semester) eingeteilt.

Bei drei Terms – Herbst, Winter und Frühling – beginnt das Schuljahr Mitte August bzw. Anfang September und endet Mitte November.
Das zweite Term geht bis Mitte Februar und das dritte Term dauert bis Ende Mai bzw. Anfang Juni.

Es gibt folgende Ferien:

Kurs- und Fächerwahl

Die amerikanische High School beinhaltet die 9. bis 12. Klasse, die unterschiedlich bezeichnet werden: 

  • 9. Klasse:  Freshman
  • 10. Klasse: Sophomore
  • 11. Klasse: Junior
  • 12. Klasse: Senior

Als ASSIST-Stipendiat besuchst du – je nach Alter –  - entweder die 10., die 11. oder die 12. Jahrgangsstufe.

An amerikanischen High Schools gibt es keinen Klassenverband! Das heißt, dass jeder Schüler seine Kurse individuell wählt. Die meisten Fächer werden mit unterschiedlichen Leistungsniveaus angeboten. So  gibt es z.B. Spanisch in den Levels Spanish I, Spanish II, Spanish III, Spanish Honors und Spanish AP.

Honors Courses sind akademisch besonders anspruchsvolle Kurse. Teilweise werden darüber hinaus  sogenannte AP Courses (Advanced Placement) angeboten, die vom Schwierigkeitsgrad mit Universitätskursen vergleichbar sind.

Als ASSIST-Stipendiat sind folgende Kurse Pflicht:

  • Mathematik-Kurs
  • American History
  • English Literature

Ansonsten kannst du an jeder unserer Schulen aus einem breiten und sehr anspruchsvollen Kursangebot frei auswählen.

Generell belegen Schüler an amerikanischen High Schools pro Term nur 5 bis maximal 6 Unterrichtsfächer. Diese werden dann aber besonders intensiv umfassend unterrichtet.

Außerdem hast du die Möglichkeit, pro Term unterschiedliche außerschulische Aktivitäten zu belegen. Das können z.B. Kurse im sportlichen, kreativen oder musischen Bereich sein.

Private High Schools

Eine Besonderheit an amerikanischen Private High Schools ist, dass pro Term in der Regel nur bestimmte Sportarten angeboten werden. So wird Tennis typischerweise im Herbst oder im Frühling und Basketball im Winter angeboten. Dadurch hast du die Chance, pro Term jeweils einen Sport intensiv zu trainieren.

Du wirst von einem Advisor an deiner Schule unterstützt und bei der Wahl deiner Fächer professionell beraten. Die Kurswahl findet entweder schon vor deiner Abreise in die USA oder direkt in der ersten Woche an deiner amerikanischen Schule statt.

Überblick über unsere 81 Partnerschulen

Im Schuljahr 2017/18 sind insgesamt 81 Privatschulen Partnerschulen von ASSIST.

Hier findest du alle ASSIST-Privatschulen im Überblick.